2018: Grenzenlos schöne Rennradtouren in Kärnten

Kärnten, Österreichs südlichstes Bundesland mit Grenzen zu Italien und Slowenien, bietet ein attraktives Terrain für Rennradfahrer. Das milde Klima auf der Alpensüdseite macht ausgedehnte Touren bereits ab März möglich, zudem dauert die Radsaison meist bis November an. Eine unverwechselbare Berg- und Seelandschaft sorgt für Abwechslung bei den Routen.

Rennradfahren Grossglockner (©UweGEISSLER_KaerntenWerbung_Rennrad_Grossglockner1.jpg)
Rennradfahren Grossglockner

Der sonnige Süden Österreichs hält unzählige traumhafte Touren für Rennradfahrer bereit. Diese führen entlang verkehrsarmer Strecken durch herrliche Naturlandschaften, von den stolzen Gipfeln des Nationalparks Hohe Tauern bis hin zu den sanften Hügeln der Nockberge und in die weiten Täler mit ihren bis zu 28 Grad warmen, sauberen Badeseen. Kärnten hat für Rennradfahrer sämtliche Leistungsstufen auf unterschiedlichsten Terrain zu bieten. Mehrere Stunden relativ flach an den schönen Seen entlang fahren ist genauso möglich, wie eine Tour auf Österreichs höchster Passstraße, der Großglockner Hochalpenstraße. Das milde Klima, die herzhafte Kärntner Alpen-Adria-Küche, sowie Ausflüge über die Grenzen Kärntens hinaus nach Italien und Slowenien, sorgen für unvergessliche Tage und Stunden.

Prächtige Pass- und Alpenstraßen mit dem Rennrad erkunden
Die Großglockner Hochalpenstraße zählt zweifellos zu den schönsten Alpenstraßen Europas. Die Tour führt über Döllach im Mölltal, wo man im gemütlichen Anstieg nach Heiligenblut, dem berühmten Bergsteigerdorf, gelangt. Von dort geht es direkt in die Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern, vorbei an der bekannten Kaiser-Franz-Josefs-Höhe und als Belohnung erwartet einem auf dem Hochtor (2576 m) der unverwechselbare Blick auf den höchsten Berg Österreichs, den Großglockner (3798 m).

Ein weiteres Highlight ist ein Ausflug auf die Nockalmstraße, welche bereits ab Mai geöffnet hat. Sie ist der Klassiker unter Kärntens Bergstraßen und führt über herrliche Almen mitten in das Herz des Biosphärenparks.

Ein Geheimtipp ist die Karnische Dolomitenstraße. Sie führt von Kärnten nach Italien und wieder zurück über zwei wunderschöne Passstraßen durch die Karnischen Alpen. Geologische Besonderheiten, geschichtliche Zeitzeugen und kleine Sprachinseln in der italienischen Region La Carnia begleiten den Rennradfahrer.
Eine weitere Genusstour, welche man schon in den warmen Frühlingsmonaten entdecken kann, ist die sonnenverwöhnte Villacher Alpenstraße auf den mächtigen Aussichtsberg, dem Dobratsch. Der Blick von dem schönen Aussichtsplateau reicht über das ganze Land hinweg. Mit über 2000 Metern Seehöhe ist der Dobratsch ein lohnendes Ziel und köstliche Gerichte im Rosstrattenstüberl oder auf der Aichingerhütte füllen die Energiespeicher wieder auf.

Auf den Spuren des Ironman Austria
Eine Fahrt auf der berühmten Ironman Austria Strecke ist ein Genuss für jeden leidenschaftlichen Rennradfahrer. Auf der Süduferstraße geht es am Wörthersee entlang, vorbei an der malerischen Wallfahrtskirche Maria Wörth und weiter nach Rosegg. Hier eröffnen sich bereits magische Blicke auf die stolzen Gipfel der Karawanken. Die "Speedstrecke" am türkisblauen Faaker See lässt einen den erfrischenden Fahrtwind spüren und sorgt für prickelnde Erlebnisse. Der Anstieg auf den Rupertiberg bildet das Dach der Tour mit einer grandiosen Sicht auf das Rosental. Dieses Tal entlang geht es über Klagenfurt in Richtung Wörthersee, wo man stolz von sich behaupten kann, die Ironman Strecke selbst intensiv erlebt zu haben. Die Tour ist ganzheitlich bestens ausgeschildert mit dem unverkennbaren Ironman-Logo.

Drei Länder an einem Tag
Durch drei Länder an einem Tag, das ist Genuss hoch drei: kulturell, landschaftlich und kulinarisch. Die berühmte "Drei Länder Tour" startet beim gewünschten Ausgangspunkt rund um Villach und folgt ruhigen Straßen bis zur Staatsgrenze nach Italien. Bei Tarvis biegt man in ein romantisches Seitental ab, welches zum idyllischen Lado del Predil führt und sich einige Kehren bis hinauf auf den Predilpass schlängelt. Oben angekommen, befindet man sich auch schon in Slowenien und im Nationalpark Triglav. Hier sollte man kurz innehalten und die phantastische Bergkulisse auf sich wirken lassen. Der Weg führt weiter in das berühmte Tal der Soča, welcher als eine der schönsten, türkisfarbenen Flüsse Europas gilt. Die Steigung auf den Vrsič Pass belohnt mit einem wunderbaren Rückblick auf das Trentatal, bevor es in einer flotten Abfahrt in Richtung Kranjska Gora weiter geht. Der letzte Anstieg erfolgt über den Wurzenpass und nach herrlichen Stunden gelangt der Radler schließlich wieder nach Kärnten.
Unterwegs sollte man nicht die Zeit im Auge haben, denn wer zu schnell in dieser imposanten Landschaft unterwegs ist, versäumt einzigartige landschaftliche Genüsse. Vielmehr sollte man sich des Augenblickes bewusst sein und den Alpen-Adria-Raum auf sich wirken lassen. Kulinarisch verwöhnen lassen kann man sich unterwegs am besten in Tarvis bei Prosciutto und Cappuccino oder im berühmten Weltcuport Kranjska Gora bei einer "Gibanica", einem traditionellen Blätterteiggebäck. In Kärnten locken dann die einfallsreichen Kreationen der Kärntner Alpen-Adria-Küche zu einem genussvollen Ausklang auf einer der vielen Seenterrassen.

Rund um die Kärntner Seen und auf sonnige Hochplateaus
In der lieblichen Kärntner Seenlandschaft gibt es viele herrliche Rennradstrecken zu erkunden. Bestens ausgeschilderte Touren findet man am Faaker See, wo 1987 die Rad-Weltmeisterschaft statt gefunden hat, oder am Klopeiner See, welcher viele tolle Routen für die ganze Familie bereit hält.
Ein Highlight ist die "5-Seen-Rundfahrt". Entlang von Wörthersee, Ossiacher See, Afritzer See, Brennsee und Millstätter See genießt man die vielfältige Landschaft des Südens.
Wer gerne lohnende Anstiege bestreitet, der sollte einen Ausflug auf Kärntens sonnigsten Aussichtsbalkon, nach Diex, unternehmen, einem hübschen kleinen Ort mit durchschnittlich 2000 Sonnenstunden im Jahr. Für die anspruchsvolle Auffahrt wird man mit Weitblicken auf das Jauntal, das Lavanttal, die Karawanken, die Steiner Alpen und die Petzen belohnt.
Ebenfalls eine Perle des Südens sind die sanften Genießer-Routen im weitläufigen Lavanttal, welches auch liebevoll "die Obstkammer Kärntens" genannt wird. Mit seiner 1000-jährigen Obst- und Weingeschichte ist das Tal für seine Genüsse bekannt und verlockt immer wieder zu gemütlichen Pausen bei den zahlreichen Mostbauern. Von hier aus gelangt man auch über herrliche Strecken in die Steiermark oder nach Slowenien.

Kärntner Alpen-Adria-Küche bei herzlichen Gastgebern
Generell empfiehlt sich natürlich eine Einkehr in den regionalen Gasthöfen des Landes. Herzhafte Gerichte ganz nach Art der Kärntner Alpen-Adria-Küche sorgen für genussvolle Pausen. Die regionalen Spezialitäten sind vom Einfluss dreier Länder, Österreich, Italien und Slowenien, geprägt. Südlich-leichte Aromen verschmelzen hier mit der traditionellen Kärntner Küche, dessen Symbiose genussvolle Momente garantiert.

Events und Veranstaltungen
Auch heuer gibt es die "Tour de Kärnten" wieder. Es ist ein Etappenrennen, welches von 19. bis 24. Mai 2018 am Ossiacher See stattfindet. Sechs Etappen gilt es in der unverwechselbaren Berge- und Seenlandschaft des sonnigen Südens zu bewältigen.
Die Rennveranstaltung ist eingebettet in ein attraktives Rahmenprogramm mit musikalischen Veranstaltungen, täglicher Siegerehrung und natürlich Pasta-Parties. www.tourdekaernten.at  

Die Kärntner Rennradkarte ist unter info@kaernten.at  erhältlich. Sämtliche Radrouten gibt aus unter www.kaernten.at/rad  herunterzuladen.

Weitere Informationen zum Thema Rad finden Sie unter www.rad.kaernten.at .

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mit dem Rennrad auf der Nockalmstraße

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